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Barbaren (von griechisch bárbaros, roh, unkultiviert, unverständlich redend, fremd; lateinisch barbarus, ausländisch, ungebildet), Bezeichnung für alle nicht griechisch Sprechenden. Die Griechen der Antike bezeichneten seit dem 6. Jahrhundert v. Chr. alle Nichtgriechen als Barbaren. Seit der Zeit der Perserkriege im 5. Jahrhundert v. Chr. war der Begriff Barbar gleichbedeutend mit roh, grausam, wild, feig und ungebildet. In der Zeit des Hellenismus wurden alle Angehörigen von Völkern, die nicht in der griechisch-römischen Einflusssphäre lebten bzw. nicht mit der entsprechenden Bildung ausgestattet waren, als Barbaren bezeichnet; damit wurde ein Überlegenheitsanspruch der eigenen Kultur begründet. Im Byzantinischen Reich und im mittelalterlichen Europa nannte man auch Nichtchristen Barbaren. Das Byzantinische Reich verwendete den Begriff zudem in Zusammenhang mit Westeuropäern und anderen christlichen Völkern.