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Kaufkraft, im allgemeinen wie auch im kaufmännischen Sprachgebrauch Bezeichnung für die Menge an Gütern, die mit einer bestimmten Geldsumme gekauft werden kann. Hierzu zählen neben dem Einkommen die aufgenommenen Kredite abzüglich der zu tilgenden Schulden. In der Wirtschaftstheorie gilt die Kaufkraft auch als Güterpreis des Geldes. Damit ist die Menge an Gütern und Leistungen gemeint, die für eine Geldeinheit gekauft werden kann. Da Geldwert und Preisniveau in einem Wechselverhältnis zueinander stehen, sinkt die Kaufkraft des Geldes, wenn die Preise steigen, während fallende Preise die Kaufkraft erhöhen. Um die Kaufkraft zu messen, bedienen sich Statistiker verschiedener Indexzahlen, z. B. des Lebenshaltungskostenindexes. Die Geldpolitik eines Landes verfolgt u. a. den Grundsatz, die Kaufkraft möglichst stabil zu halten.